August '08

 

 

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Draußen bisschen Gestrüpp sammeln und...

...mal einen Tischkranz binden:

Einen runden Draht als Wickel-Unterlage, Wickeldraht zum Binden, Schere zum Schnippeln, Goldrute, Rainfarn,
rote Beeren und bisschen Thuja - hält alles paar Tage frisch (täglich etwas mit Wasser besprühen) und kann dann auch trocknen (wird dann natürlich bräunlicher).

 *wickel, wickel* 

Die Sommersonnenstrahlen als Deko für die festliche Tafel...

... mal was anderes - nicht "nur" ein "gewöhnlicher" Blumenstrauss (der ja auch nicht zu verachten ist)!

31.8.08

 
 

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flora (2.9.08)
Es ist eine wahre Kunst, so einen wunderschönen Kranz zu binden. Was für herrliche Farben und dann auch der Kontrast von den eher kompakten Beeren und dem Rainfarn zur Zartheit von Goldrute und Thuja.

frieda (3.9.08)
Hallo Flora! Danke für die netten Worte!
Danke auch für das "h" bei "Thuja", habe es oben noch eingefügt. Erst hatte ich es sogar "mit h", da es mir so in Erinnerung war - aber als ich das dann vor mir sah, kam es mir auf einmal so dermaßen übertrieben vor, dass ich es wieder wegnahm. Als ich jetzt aber deinen Kommentar las, war mir schlagartig klar, dass das "h" da doch hingehört...
(Hab auch nochmal nachgeguckt: "Thuja")

 

 
 

 

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Irgendwie goldig -

- finde ich auch immer diese "Perücken" am Mais....

28.8.08

 
 

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flora (4.9.08)
So eine Perücke hätte ich auch gern, wenn mir mal die Haare ausgehen würden. Na ja, ein paar Häarchen mehr dürften es dann schon sein, um mein Haupt zu bedecken. Aber die Farbe würde jedenfalls gut zu meinem Teint passen. Gute Idee übrigens. Vielleicht sollte ich von "Haselnuss" zu "bordeaux-braun" wechseln?

 

 
 

 

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Was mitten am Wegesrand alles so rumhängt...

Köstlich, köstlich!
Wild gewachsen und doch total perfekt!

27.8.08

 
 

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Bestimmt erquicklich für einen Montag...

Wenn's mal mit dem PC nicht so hinhaut:

25.8.08

 
 

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"Radweg" - oder doch eher Rumpelgebirge?

Da möchte man theoretisch mit 35km/h über den Radweg gleiten, ein bisschen auf Touren kommen und die grüne Weite geniessen - aber wirklich möglich sind mancherorts gar nur 4 km/h - also etwa die halbe Geschwindigkeit eines Fußgängers...
Und mit "Landschaft genießen" ist auch nicht viel, bestenfalls über das Sinnesorgan Nase (ausser wenn gegüllt wurde). Das *Angucken* der Landschaft kann man jedoch als Ganzes knicken, da man mit dem Radweg beschäftigt ist:

Die Augen haften unentwegt starr und panisch am aufgeplatzten Asphaltgebirge direkt vor dem Reifen. Nur ein kleiner Schwenk des Blickes Richtung eines einzigen Grashalmes an der Seite - und **RUMMS** - nicht genügend Aufmerksamkeit für die Schlaglöcher gehabt und volle Granate - *polter* - das Rad sackt ruckartig ab - knallt wieder hoch - der Sattel rammt bösartig unter das Hinterteil - man hört die Englein im Himmel singen - ist bestenfalls dabei, sich in Windeseile vom Schmerz zu erholen, um schnell wieder volle Aufmerksamkeit für den Radwe- - **RUMMS** - - das nächste... - verdammt und zugeschissen! - erstmal anhalten... den nächsten Engelsgesang abarbeiten..., da *klingelt* auch noch irgend so ein Depp, weil er meint, zu wenig Platz zum Vorbeifahren zu haben.. kann man sich NICHT MAL IN RUHE ERHOLEN ?&%!?!.... ich krieg noch ma Hühneraugen....

Fazit: Die Stadt/Land ist doch selber schuld, wenn die Bevölkerung wegen Bewegungsmangel an Infarkten dahinsiecht und das Erdklima durch CO2 ruiniert wird: Kann man nichtmal ordentliche Radwege herstellen? Für die motorisierten Dreckschleudern werden abermillionen Euro ausgegeben, um ihnen galant gleitende Untergründe zu schaffen - aber die umweltfreundlichen Fahrradfahrer können sehen, wie sie von Rumpelkante zu Rumpelkante springen.....
         

23.8.08

 
 

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flora (24.8.08)
Ein bisschen Eichhörnchen-Mentalität gehört schon zum Radfahren dazu. Allerdings erzählten mir hiesige Freunde und Bekannte, man dürfe die Ukraine nur mit einem fast schrottreifen Wagen wegen der unzähligen Schlaglöcher bereisen, denn die Federung sei in kürzester Zeit komplett im Eimer. Die hier hergestellten Luxuslimousinen kämen dort praktisch im Nu am Zahnfleisch daher.

frieda (24.8.08)
nö, nix Eichhörnchen-Mentalität... Ich glaube, meine sämtlichen Hamster bohnern! **bohner**
So'n Gehüpfe haben vielleicht unsere Großtanten früher mit ihren mega-gepolsterten Breit-Sesseln, äh - Sätteln, veranstaltet. Und mit diesen schwarzen Spinnennetzen überm Hinterrad, damit der Rock sich da nicht drin verfleddert...
Nee, nee... das is doch Plünnenkram...
So'n büschen vorwärts kommen will man denn ja auch, wa... und wie so'n Affe auf'm Schleifstein - ist denn ja auch nich so der Brüller... nee, näch...

 

 
 

 

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Friedliche Frieda in Hooligan-Manier?

Also soetwas... Ich bin nicht der Mensch, der seinen Müll primitiv in die Gegend schmeißt - aber heute konnte ich mich nur mit schwerer Not zurückhalten, meinen dauernd überschlagenden Regenschirm (billiges nichtstaugendes Drecksding - und das bei dem nervenaufreibenden, ewigen [norddeutschen] DAUER-WIND - ich kann es nicht mehr ertragen...) nach zornigem Rambo-Zusammenfalten nur deshalb *NICHT* mit voller Wucht in das Maisfeld zu zimmern, um mich nicht zu blamieren, da ich hinter mir Schritte hörte...

Soetwas Abgehalftertes, das treibt einem ja echt die Galle aus der Perücke....

Und an jedem Papierkorb, an dem ich dann vorbeikam, war irgendetwas - entweder hing der Boden unter raus, sodass der Schirm eh durchgefallen wäre - oder es stand dämlich jemand daneben (Bushaltestelle), der dann noch dämlicher GEGLOTZT hätte... Also scheisse.... noch weiter mitschleppen und verkrampft die verbogenen Drahtgestänge zusammenkrallen... Am liebsten hätte ich as Ding im hohen Bogen in einen beliebigen Garten gefeuert.... Aus den Händen kam schon Rauch.... Da, endlich ein riesen Müllcontainer - Klappe geht sogar auf - Schirm rein - kurzes Gegeifer - weiterlatschen.... Nie wieder Schirme. Im Norden geht es einfach nur mit Regencape.
Himmel Donnerwetter...

19.8.08

 
 

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flora (23.8.08)
Regenschirm als Sinnbild des Nützlichen, das uns den Alltag erleichtert. Verliert es seine urprüngliche Funktion, läßt es sich für gewissenhafte Menschen manchmal schwer entsorgen.

 

 
 

 

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Schleudertrauma durch Drahtseile

Normalerweise - wenn man zwischen zwei Büschen Unkraut ausziehen oder nur ein paar welke Blätter vom Boden aufheben will - und während des Bückens zwischen diesen beiden Büschen mit der Visage ein Spinnennetz durchschlägt - dann kitzelt es nur ein bisschen, während die feinen Fäden sich um die Augen wickeln.

Da jetzt aber die Zeit der Kreuzspinnen anbricht, -

- ist nichts mehr mit zarten Fusseln, sondern da wird beim Reinlatschen  der Kopf mit Gewalt zurück geschleudert - so extrem stabil sind die Netze.
Netze?
Es reicht schon ein einzelner quergespannter Faden (z.B. zwischen zwei Bäumen oder Türpfosten) -

- für 'ne saftige Gehirnerschütterung oder Genick-Verrucksung.

Nicht weiter eingehen möchte ich auf das langwierige Entsorgen der klettenartigen Fäden von den Fingern und besonders aus den Haaren.

Vielleicht wirft dieses Stabilitäts-Phänomen ein ganz neues Licht auf Patienten, die mit so weißen Halskrausen rumlaufen: Vielleicht sind das gar nicht alles Autounfall-Opfer, sondern... nunja... möglicherweise erlitten sie das klassische Spinnenseil-Rübe-zurückschleuder-Trauma...

16.8.08 

 
 

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frieda (17.8.08)
ich find die Augen so klasse...
(sehen aus wie Perlen - so als kämen sie aus ganz seltenen Muschelfunden)

andrae (22.8.08)
..ist wirklich toll, die "transparente" Spinne....

 

 
  

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Schrille Befehle und staubige Lamadecken -

Was ich immer schlimm fand:

Wenn man sich nichtmal in Ruhe auf das Sofa schlängeln konnte (um evtl. durch ein provisorisches Mittagschläfchen das Verdauungskoma abzuarbeiten), ohne dass sofortigst irgendwelche übermäßig hilfsbereiten Personen auf einen zugeschossen kamen und einen Riesen-Zenober machten:
Regelrechte "Befehle", wie man doch viel bequemer liegen würde, usw., - und schwupps wurden einem hunderte von Kissen ungefragt unter den Hintern geschoben, - man war noch beim Verwinden des Schocks, da gruben sich weitere Trilliarden von Nackenrollen unter das gemarterte Genick - der Adrenalinpegel stieg an, das Verdauungskoma wurde aus Überlebensgründen abrupt abgebrochen, alle Krisen-Management-Systeme hochgefahren.
Unter weiteren "hilfsbereiten", wortschwalligen "Befehlen" wurde schliesslich mit staubigen Lamadecken aus der Gründerzeit über einem rumgewedelt - alles klar, nun bin ich ***WACH*** und kann auch wieder aufstehen. Mittagschlaf adios.

Es macht mir nichts, auf hartem Betonfussboden zu liegen, hauptsache ich habe meine ***RUHE*** dabei, werde nicht von irgendwelchen hyperhysterischen Hausfrauen vollgeschrillt.
Auch wenn ich inzwischen selber schon etwas älter bin - ich gehöre irgendwie nicht zum klassischen Krampfadergeschwader, das auf jedem Sofa ein anderes Stützkissen braucht oder beim Spazierengehen schon nach 10 km zusammenbricht (es sei denn, das Tempo ist zu niedrig oder ich werde permanent vollgeschwallt... *gg*) oder sonstwie von allem einen dermaßenen Herrmann machen muss.
Und ich werde wohl auch noch bis ins hohe Alter weiterhin lieber verknotet auf dem Fussboden sitzen als im 90-Grad-Winkel auf einem Bandscheiben-Monstersessel meine spärlichen Gräten zu verteilen.
Oder während des Mittagschlafes verrenkt über eine steinharte Sofakante hängen...

Was nützen die dollsten Kissen, wenn man dauerhaft vollgequiekt und so ein Aufstand gemacht wird, dass man eh keine Auge zukriegt?

15.8.08

 
 

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Als Tischdeko unkompliziert, aber prima:

Eine Schwimmschale...

Auch (Schwimm-)Kerzen kann man dazwischen treiben lassen. Hier und da ein paar grüne Blätter dazwischen - nicht zu doll "verteilen", sondern lieber Grüppchen bilden - und auf die Farbzusammenstellung achten....

Wie ein kleines Paradies...

14.8.08

 
 

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Erschlagen von einer Tomate

So ein riesen Ding -

und dann noch absolut "öko".... Weder gespritzt noch sonstwas. Habe sie geschenkt bekommen aus einem Gewächshaus.
So schicke Rillen - und völlig perfekt, ohne jeden Fleck oder Stelle. Und riesengroß. Und innen nicht so wässrig wie die Holland-Dinger, sondern alles reines Fruchtfleisch:

Vom Geschmack nicht mehr zu überbieten..... **schwelg**

12.8.08

 
 

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Apokalypse im Kapuziner-Beet?

Also ich muss sagen, so **ganz** prima finde ich das nicht so recht.... Auch wenn die wunderbarsten Schmetterlinge dabei rauskommen...
["Lass gefälligst meine Blätter in Ruhe!"  **geifer**]

11.8.08

 
 

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Dreistes Räupchen

Ei - was mampft sich denn da durch meine Kapuzinerkresse - ?!!?


Und weil es brav den Teller - äh, Stengel - leer gegessen [waas??  ] hat, so werden auch die Sonnenstrahlen die Regenwolken besiegen und am nächsten Tag "schönes Wetter" sein...

(Wer hat den Stuss eigentlich damals erfunden?)
(Was ist "schönes" Wetter? Also ich mag warmen Nieselregen ziemlich gerne...)

10.8.08

 
 

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Das halt ich nicht aus...

hammerhart:
Perfekt inszeniert von den Muppets -
ganz am Schluss sogar mit den üblichen Kommentaren von Statler & Waldorf, die sich auf ihre alten Tage nun von der Loge weg und vor den PC platziert haben mit ihrem Rumgenöle:
"Ode an die Freude" nach der Melodie von Beethoven

8.8.08

 
 

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andrae (9.8.08)
goldig....

 

 
  

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Türen-zuklatsch-Neurose

Hmmm.... wie kann jemand so abgestumpft sein, dass er 20x pro Tag die Wohnungstür frequentiert und selbige jedesmal mit exorbitantem Getöse zuklatscht? (Und anschließend mit polternden Sohlen die Treppe runter trampelt?) Geht so jemand sich gar nicht selbst auf den Geist?

Wozu gibt es eigentlich Schlüssel? Also, ich für meinen Teil bin in der Lage, eine Wohnugstür nahezu geräuschlos zu schließen, indem ich den Schlüssel reinstecke, drehe, die Tür ranziehe, zurückdrehe.

Wie feinmotorisch verkrustet muss man sein, um das nicht hinzukriegen?

7.8.08

 
 

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Vom Himmel herab leuchten sie -

die ersten Brombeeren...

So schicke Teilchen -
mhh, lecker,
ganze Hand voll...

Da schmeckt man jeden Sonnenstrahl.
Wunderbar sauer und fruchtig.

Nur blöd, wenn man kein geeignetes Gefäß dabei hat und nicht genug in die Hand passen...

In der Tasche kann das schonmal üble Flecken geben. Also nie ohne Tüte oder Tupperdose losgehen

 Erstaunlich - an einem Ast waren gleichzeitig sogar noch paar restliche Blüten, sowie verschiedenste Entwicklungsstadien von Brombeeren - bei manchen hingen noch restliche Blütenblätter dran, während die grünen Früchte schon zu sehen waren, andere waren schon komplett erntereif. Und wenn schon, denn schon: In der Blüte saß natürlich auch eine Biene!!

Hier die Biene bei ihrem Geschufte nochmal in etwas größer (darunter eine gerade entstehende Brombeere, bei der drumherum noch der Kranz aus trocknendem Blüten-Gefledder zu sehen ist):

3.8.08

 
 

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unüberbietbar -

- ganz normaler Sand am Strand... bisschen Gestrüpp...

- bin wohl kein Großstadtmensch *g*, schlimm, so zugepflasterte Betonareale, kriege schon Zustände, wenn ich mal so ne belebte Straße in Hamburg längswatschel.
Dann lieber Regenwürmer zählen und im Wald rumkriechen....

Oder den Kastanien beim Wachsen zugucken -

sind schon ganz schön üppig geworden, die Dinger:

2.8.08

 
 

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