August '09

 

 

 

Reich entschädigt

Letzens machte es mich furchtbar traurig, dass ich eine ganze Tüte mühsam gesammelten Holunder *wegschmeissen* musste - war innerhalb eines Tages schlecht geworden, da es so warm war.
Da wächst das Zeug so mühsam - und ich opfer nahezu meine gesamte Bein-Oberfläche den Brennesseln *schlimmmes Elend* - und dann kocht man erstmal nur einen Teil der Ernte und verschiebt den Rest auf den nächsten Tag, weil man so erledigt von der Wärme ist - schleppt den ganzen Mist noch in den kühlen Keller - schleppt es am nächsten Tag wieder hoch - kommt erst nach paar Stunden dazu - und sieht bereits Schimmel - ... *aufjaul*

---> Aber - !! - 
                            ich wurde reich entschädigt, habe kürzlich noch viel schönere Beeren gefunden:

- auch fast alle schwarz, sodass ich nicht stundenlang sortieren musste (die unreifen sollen ja giftig sein, darum sammel ich die immer raus).

 Yepp....

Diesmal habe ich gleich alles am ersten Tag entsaftet -

ab in den Kühlschrank -

und dann das Gelee gekocht.....

In großen Schlangen...

..drängeln sich die Gläschen vorm Kochtopp  -

Der Vorrat für den Winter sieht schon ganz gut aus *g*

Marmelden-Fimmel, ja, ja, ich weiß... Aber hat irgendwie was! Und is doch 'n ganz annern Schnack als so gekaufter Chemiekram.... ;-D
... - und man hat's selber gesammelt und hergestellt, praktisch sowas wie konserviertes Sommerglück.
  

31.8.09

 
   
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"Glück" - wie kriegt man das?

Der Hirschhausen trifft's recht gut: Seine Ausführung über "Glück" - höchst interessant:

  hier auf Nordwest-Radio zum Anhören (neues Fenster)

Glück hat also eher wenig mit den äußeren Umständen zu tun, sondern findet "innerlich" statt. Glück ist nicht etwas, was "passiert", sondern etwas, was wir steuern können...
"Glück ist viel stärker das, was ich aus meinem Leben mache als das, was mir zufällt" (Dr. Eckart von Hirschhausen).

Der Typ hat wirklich treffsicheren (tiefgründigen) Humor - weggeschmissen hab ich mich bei seinen Ausführungen zu den 10 Pfennig und auf der Straße und der damit verbundenen Erhöhung der Hilfsbereitschaft, wenn jemand vor mir hinfliegt  - aber irgendwie bestechend logisch.... (nein, ich verrate nichts, dann ist der Witz ja weg)..

Lohnt sich wirklich, da rein zu hören, hatte mir den Link vor längerer Zeit mal abgespeichert und bin gestern wieder drauf gestoßen - da geb ich ihn doch glatt mal weiter!

20.8.09 (c)

 
   
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Reste-Verwertung

Soll ja nichts umkommen: Ein paar Früchte-Reste lungerten hier noch im Karton herum, die hab ich dann zusammen geknotet und noch ein Stroh-Schleifchen fertig gemacht, um eine öde Wand zu verzieren (flugs noch eine schnuckelige Stieleichen-Eichel gepflückt, die leuchten immer so schön grün) -

...wer hat schon eine Weintraube aus Hagebutten?? *g*

Lustig auch, da noch so gesammelte Platanen-Rindenstücke dran zu bammeln:

Kann auch so eintrocknen, das Zeug - und kann man auch nach Belieben immer wieder was Neues dazu friemeln.

Ist alles "echt" - kein Kunstoffmist dazwischen - und kostet nix...

Hilfsmittel: Nagel für die Wand, bisschen Draht zum Aufhängen und Zusammentüdeln.

 

Mei, mei - heute soll nochmal mega-mega-XXL-Bullenhitze kommen - hoffentlich überleb ich das...

Man gut, dass das Zeug bereits geerntet ist, jetzt sieht draußen doch alles schon bisschen mitgenommen aus.
Habe letztens Brombeeren gepflückt - die waren bereits am Strauch schon etwas vergoren von der Sonne...
*hicks*..


20.8.09 (b)
 
 
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Unruhe durch weitere Unruhe wegkriegen wollen?

Erstaunlich, wie Leute es schaffen, eine dermaßene nervöse Unruhe zu entwickeln, zu erzeugen und anzuwenden, dass einem schon als Beobachter Hören und Sehen vergeht..
Und es bleibt ja nicht bei der "Anfangs-Unruhe", sondern steigert sich immer weiter ins Absurde -

- wo ist die Logik, wenn jemand Unruhe durch weitere und noch mehr Unruhe "niederkämpfen" will?

Da komme ich rein vom Mathematischen her nicht mit...

Unruhe kann man doch nicht "bekämpfen", sondern nur *abbauen*??

Wenn ich unruhig oder durch zu viele Eindrücke überstrapaziert bin, dann mache ich das aller Naheliegendste: Ich *reduziere* die Aufnahme weiterer Eindrücke - sprich: Geräuschquellen abschalten, Bewegungen einschränken, nicht reden, Augen zumachen oder Licht reduzieren, bei offenen Augen nur auf *einen* Gegenstand gucken, innerlich auf *einen* Gedanken beschränken und gleichförmig darauf "fließen" sozusagen.

Also innerlich runterfahren, um wieder auf erträglichen Level zu kommen. Innerlich durch Reduktion wieder mehr Platz/Raum schaffen, damit die inneren Magnetteilchen wieder frei schweben und sich ausrichten und einpendeln können - und das Magnetfeld somit wieder funktioniert (mal bildlich gesprochen).

Und nicht mitten im Stress-Gipfel noch zwölf weitere Gedanken in die Leitung prügeln und noch drei Aktionen in fünf Minuten durchpeitschen wollen und noch gierig irgendwas Ungesundes reinstopfen, ohne überhaupt zu merken, was man dann da (fr)isst.... usw... usw...

Wie gesagt: Es ist mir ein Rätsel, wie man sich selber so quälen kann. Sicher haben die Leute ihre Gründe und ich respektiere auch ihre Methoden, sollen sie machen, wie sie denken - aber unlogisch und uneffektiv finde ich es schon sehr - und wenn ich sowas als Anwesender miterleben muss, bin ich schon allein vom Beobachten hinterher mindestens so fertig, als hätte ich mir selber so komische Methoden auferlegt....

20.8.09 (a)

 
 
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Manchmal kann man wirklich an der (Auskunfts-)Welt verzweifeln...

In letzter Zeit mehrmals auf telefonische Auskunfts-Mitarbeiter getroffen, die einfach NICHT ZUGEHÖRT haben. Sie haben NICHT IM GERINGSTEN erfasst, was ich EIGENTLICH GEFRAGT HABE.

Bei einer Dame habe schließlich so dermaßene Wirrniss im Kopf gehabt von ihrem penetranten, ja aufsässigen - aber definitiv themenfremden - "Instruktionen", dass ich nach einer mittleren Schweigepause meinerseits nur noch sagen konnte: "Also, ich bin jetzt so unter Stress, ich rufe andermal nochmal an, vielen Dank" - und zack, mitten in ihr neuerliches Absurd-Pseudo-dozier-Geifern aufgelegt.
Soll die in ihrer zementierten Verkrampfung weiter Staccato in den Hörer hämmern - ich rufe lieber jemand anders an, der auch ÜBERHAUPT ERSTMAL HINHÖRT und AUCH ZU ERFASSEN IN DER LAGE IST, was ich ****eigentlich*** zu erfragen gedachte......

(...So, hat tatsächlich geklappt: Diesmal einen *Mann* in der Leitung gehabt - er hat ZUGEHÖRT und BEGRIFFEN, worum es ging... und sehr relevant geantwortet... sogar MITGEDACHT... Also, geht doch... Warum muss man nur erst immer so viel, hart und lange kämpfen im Leben - egal bei was - bis man endlich an allereinfachste Informationen kommt und die Alltagsaufgaben weiter erledigen kann??
Warum hören Leute nicht hin oder machen die Glüsen nicht auf oder schalten das Hirn nicht an??
Ich krich echt noch maa Zuußdändä, äi...)

17.8.09

 
 
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Büsche am Weg als Goldgrube für Natur-Deko

Konnt natürlich nicht widerstehen und bin mal los mit Schere und Plastiktüte zum "Ernten":

...verschiedene Hagebutten, Solidago (Goldrute), Reinfarn, Lingusterbeeren (oder sowas), trockenen Sauerampfer....

All die Schätze um einen Drahtreifen gewickelt (noch bisschen Zeitung unter, damit es dicker ist) - 
so ergibt es ein schickes Wandkränzchen:

 
Kranz(ausschnitt) in gross angucken

Frisch sieht es natürlich am besten aus, aber die Sachen können alle trocknen, dann hat man auch länger was davon...

Nun...

..wer möchte das Gestrüpp da noch als "Unkraut" bezeichen? ;-)

 

16.8.09

 
 
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Bis man den Dreck endlich aufgekriegt hat -

- hat man sich bereits sämtliche Fingernägel abgerissen, Nagelbette entzündet, einen Termin beim Nervenarzt gemacht und die Cornflakes sind bereits verschimmelt....

Irgendwie nicht so günstig, da so Plünnenkram von zu machen, finde ich.

Wie soll z.B. irgend 'ne vielleicht schon bisschen klapprige Oma so eine Tüte aufkriegen? Wenn ich als Normalo mit noch ausreichend Kraft, Geschick und Sehvermögen da schon dran scheitere?

Kriege eh immer eine Hasskappe bei so Mega-Verschlüssen - ebenso schlimm ist es bei Plastikschüssel-Deckeln, wo man ein vorgestanztes Stückchen rausbrechen muss und dann den Deckel doch noch nicht hochkriegt ohne größere Verletzungen... (und dann ebenso schließlich entnervt zum Werkzeugkoffer schreitet und eine vernünftige Kombi- oder gar Rohrzange rausholt - für so ein popeliges Plastik-Gefäß, nur um gefälligst endlich an den Krautsalat oder ähnliches heranzukommen..
und dann noch aufpassen muss, dass man hinterher nicht in umhergesprengte Plastiksplitter reinbeißt, die sich ins Essen gebohrt haben - *geifer*)

Naja, das wurde wohl bestimmt von *Männern* entworfen... 

12.8.09

 
 
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Sonnen-(äh, Nachtschatten-)Früchte

Viel Sonne und die schützende Hauswand sind doch was Feines für die Tomätchen:

Beim Angucken des Bildes rieche ich schon den Duft, der von den haarigen Stengeln in meine Richtung verströmt:

Dat is doch 'n ganz annern Schnack als so lasche entvitaminierte Wasserleichen aus Holland *g*

Aah - und zum Sonnen angeregt fühlt sich auch ein holdes Libellchen:

Wollte gerne noch dichter ran, aber da ist es weggeschwebt :-)

7.8.09

 
 


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doof, "ungewöhnlich", (bedenklich?..)

Kürzlich erzählte mir jemand: Gerade noch im letzten Moment - bevor er zur Arbeit aus dem Haus stürzen wollte - entdeckte er, dass etwas mit seiner Hose nicht stimmte... Er wollte nur noch kurz den Gürtel um ein Loch enger machen, damit sie nicht runterfällt - aber fand die Schnalle nicht. Suchte hier und da - nix, nischt, zero, null.
Bis es ihm dunkel schwante: Greif doch mal nach hinten... Yepp.... Die Büx saß komplett als Ganzes falschrum am Allerwertesten...

Wie macht man denn SOWAS ?? Ganz einfach: Sowohl beim Anziehen und auch beim Ausziehen macht er sie nicht auf, sondern lässt sie nur gen Fussboden jagen... nach dem Anziehen wird nur der Gürtel enger gemacht....

*graus*

Naja. Er hat sogar beim Frühstück (am Tisch sitzend...) nix gemerkt - nur lediglich sich ein wenig gewundert, dass die Hose nicht so ganz so wie sonst saß....
*vor-den-Kopp-klatsch*

Na, muss man duich denn, näch 

6.8.09

 
 


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