Februar '09

 

  

Klotzen statt Kleckern

Hatte heute solch heftigen Hunger - hätte 'ne ganze Stadt fressen können...
Nach einem riesen Berg Salat und zwei Öko-Burgern mit doppeltem zerlaufenem Käse drauf war ich allerdings bereits extrem abgefüllt...

Nach mehrstündiger Wanderung durch Starkregen war mir am Schluss auch ein bisschen kühl (auf den letzten Kilometern merkte ich das Regenwasser [welches in Mengen an meiner Jacke herabtriefte] allmählich auch in den Schuhen und an den Beinen...) Aus dem "bisschen kühl" wurde - in der Kombination mit dem heftigen Hunger - ein grauenvolles Frieren.... was wiederum extrem heißes Wasser zum Wärmen nötig machte...

Manchmal darf's halt von allem ein bisschen mehr sein *g*

26.2.09

 
 

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Inge aus HH (27.2.09)
Liebe Frieda, pass aber gut auf dich auf, daste nicht nun noch grippekrank wirst. Schauderhaft solch Wetter.

frieda (27.2.09)
Das wär' noch! Hatte erst schon so ein Kratzen im Hals... Liebe Inge, habe Glück gehabt, alles ok! Ein paar Kleinigkeiten, die ich in der Jackentasche hatte, sind heute noch nicht getrocknet...

 
 

  

"Wie im wirklichen Leben" -

"Echt" und "Projektion" sind meist nur schwer zu unterscheiden....

Was ist "wirklich" und was wird mir nur vorgegaukelt?
Was von dem, was von *mir* kommt, ist "echt" und was resultiert nur aus meiner Erziehung, Image-Pflege, Gewohnheit, Moral-Einhämmerung, Indoktrination?

Wie verbuddelt und zugeschmissen ist mein "eigenes Selbst" mit solchem Zeugs? Wie verwoben und überlagert?

24.2.09

 
 

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Mit Kriech-Öl den Bart abkriegen?

Warum Motorrad-Bastler bei Zerstreutheit mitunter gefährlich leben, erfahren wir in einem Gast-Beitrag von Andrae - er schreibt über seine morgendliche Badezimmer-Odyssee:

>> In beiden Fällen hervorragende Wirkung

Kommt davon, wenn man(n) morgens übermüdet zur allfälligen Körperpflege schlurft (nicht schreitet) und seinen Bastelkram grundsätzlich nie wegräumt.
Wollte mich gerade rasieren, hatte den Finger sozusagen
schon am Abzug, bis mir im Augenwinkel das kurze knallrote Sprühröhrchen auffiel...
Irgendwelche Synapsen konnten gerade noch rechtzeitig mein Gehirn veranlassen, eine deutliche Warnmeldung an die
linke Hand zu senden. (In der Rechten hielt ich ja bereits den Rasierer).
So bin ich, oder besser meine Wange, einer morgendlichen
"Ersten Ölung" knapp, wirklich äußerst knapp, entkommen... <<

Hier die Gegenüberstellung der beiden Buddeln (sehen sich wirklich sehr ähnlich - und sowas morgens im Halbschlaf auseinander halten können...)

   

Danke, Andrae, für die köstliche Beschreibung, man kann es sich bildhaft vorstellen (und für den Einblick in dein morgendliches Spraydosen-Arsenal ;-)
[Was wohl deine Chefs gesagt hätten, wenn du mit Maschinenöl in der Visage da aufgetaucht wärst *g* - wahrscheinlich sowas wie: "Na, dann werden Sie wohl heute arbeiten wie geschmiert"...]

22.2.09 

 
 

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   Marie (22.2.09)
Da wurde ja sogar noch geschaltet, wenigstens nichts passiert :) Ich hab da schon von anderen wundersamen Dingen gehört, die dann in der Notaufnahme landete. Morgens ist das Leben halt hart :)

frieda (23.2.09)
oh weh - gleich in der Notaufnahme! Das ist natürlich übel.

frieda (24.2.09)
Kommentar von Andrae zu meinem Horrorszenario mit den Chefs (eigentlich ein total naheliegendes Wortspiel, aber ich fiel aus allen Wolken *g*): "Naja, solange die Chefs nicht sagen, dass man mithilfe des Kriech-Öls ihnen nun ja auch endlich besser in den Allerwertesten kriechen könne..."
*graus*

 
 

 

Mal wieder ein Rate-Bildchen:

Rätselraten: Was haben wir da denn?

(Gibt leider nichts zu gewinnen, ist nur just for fun ;-)

[Lösung in den Kommentaren]

17.2.09

 
 

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Durcheinander

Wenn das "weiße Gold" beim gewaltsamen Tauen so nahtlos in Nebel übergeht, sieht das irgendwie aus, als würde es "rückwärts schneien":
Die Luft ist genauso weiß und undurchsichtig als wenn das Zeug die andere Richtung drauf hat...

Irgendwie ein komischer Tag heute. Die "elektrischen Teilchen" in der Luft sind wohl etwas seltsam angeordnet und die Leute sind alle erschlagen, verquer und erledigt.

16.2.09

 
 

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roni (17.2.09)
wär doch mal witzig, wenn´s wirklich rückwärts schneit.kann ich mir gut bildlich vorstellen. leider macht da die physik nicht mit.

Marie (20.2.09)
Selten mal so eine prägnate und humorvolle Schreibe in den Blogs gesehen, eine echte Freude, so ein liebe - und humorvoller Blick auf die Welt. Eine echtes Vergnügen für mich. :)

frieda (20.2.09)
oh - bin platt... Danke, Marie, für den tollen "Blumenstrauß"!
Das freut mich wirklich sehr!!
(Und für mich ist es wiederum ein Vergnügen, wenn andere dadurch Vergnügen haben *g*, so ist es so eine Art Kreislauf... ;-)

April (20.2.09)
Nebel und Schnee oder auch Nebel alleine, das hat aber fotografisch seinen Reiz.

 
 

  

 

Da legst di nieder....

Eigentlich dachte ich ja, dass es schon was Dolles sei, als ich am Freitag in der Morgendämmerung den langsam weiß werdenden Wald beobachtete....
Wer hier im Halbdunkel bei starkem Schneefall leuchtende Farben erwartet, vergegenwärtige sich vorher noch das Wort "MorgenGRAUEN":

Aber es sollte noch dicker kommen!

Schnee, Schnee.....

Da heißt es: Schaufeln bis zum Zusammenbruch....

 (Was jetzt natürlich nicht so ernst
zu nehmen ist *g* - ich schaufele total gerne Schnee!)

Aber auch wenn man ihn eigentlich nicht mehr sehen will - schön ist er ja doch irgendwie -
**natürlich-wieder-weich-werd**
**dahin-schmacht**

(Jemand sagte mir, das sähe aus wie schwäbische Spätzle...)

Und sogar eine kleine Lücke in den Wolken (Bild ist nicht gefakt oder nachgefärbt - kam tatsächlich so blau aus dem Fotoapparat):

Manches Hündchen ist da versunken (naja, die riesen-Spuren waren wohl eher von einer etwas üppigeren Variante):

Überall wird man förmlich umarmt:

Versteckter Frühling:

 ganzes Bild (in Großformat) angucken

14.2.09

 
 

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Äktschn im Wald

Ein paar Sonnenstrahlen - und es fängt an zu piepen...
Wer mal reinlauschen will, hier hab ich mal was aufgezeichnet
(Frage mich, was da solche Turbo-Triller macht?):

7.2.09

 
 

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andrae (8.2.09)
das ist natürlich genial,
den Klick-Button gleich mit einem Screenshot aus dem hinterlegten Film
zu versehen...

frieda (8.2.09)

Mein Bastel-Fimmel...

Inge aus HH (8.2.09)
Deinen Humor finde ich grandios, deine Schreibe noch viel mehr und das was du kannst, sowieso!
Schönen Sonntag! Inge

frieda (8.2.09)
Das ist süss, danke dir, Inge! Ja, hab manchmal seltsame Ideen... Wie hieß das noch, gab doch so 'nen Spruch - "Wes der Kopp voll ist, dem schäumt das Blog über" - oder irgendwie so ;-) Naja, ok, war wohl noch ein bisschen anders... *g*
Freu mich immer, wenn Leute meinen Humor "verstehen" (ist nicht selbstverständlich, mir begegnet auch hier und da Aggression und Nicht-Verstehen).
Dir auch noch einen - hoffentlich so wie hier auch sonnigen - Sonntag!

 
 

 

 

Mal aus der Perspektive einer Gabel:

...ein mittäglicher Pracht-Schmaus:  *g*

Jemand, dem ich das Bild zeigte, sagte:

"... Nur ein stiller Soßensee ?
Die erhabene Steilküste eines fetten Bratenstückes fehlt... :-( "

  Na toll...  

5.2.09

 
 

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April (9.2.09)
Hihi, das habe ich auch gleich gedacht, aber wenn mans richtig überlegt, muss ja nicht unbedingt Fleisch dabei sein. Wir haben das hier meist, aber ich esse immer nur eine ganz kleine Portion.

frieda (9.2.09)
Bin auch nicht so der Fleischesser. Ab und an mal ein Stückchen ist ok, aber sonst lieber so "Grünzeug" und Kartoffeln in allen Variationen.
In Salat z.B. könnte ich mich wälzen.... (nicht wörtlich gemeint)

roni (12.2.09)
lecker rotkraut, sprang mir als erstes ins auge, gibt es kaum in dem land, in dem ich jetzt wohne.sehnsucht nach rouladen, gerne huhn, mit jenem kraut.der see wird "besiegt" mit ner menge kartoffeln, mmhhhm.

frieda (14.2.09)
ja, das besagte "Rotkraut" (ich kenne es unter dem Namen "Rotkohl") gehört auch zu meinen absoluten Lieblingsgemüsen.
Du hast Sehnsucht nach deutschem Fraß? Vielleicht gibt es irgendwelche transportierbaren Konserven für solche Fälle?

 
 

  

Zweckentfremdung einer Dunstabzugshaube...

Wozu so ein Gerät einem doch nützliche Dienste erweisen kann. Will man mal ein bisschen Ruhe haben oder gar nachts ein bisschen Schlaf finden - man macht einfach die Dunstabzugshaube in der Küche an! Damit man genug hört, die Türen ein bisschen auf lassen....

Das gleichmäßige Gerausche überdeckt einigermaßen das unsymmetrische, ungeschickte, rambohafte Gepolter aus der Nachbarwohnung, sowie die durchdringenden Brabbel-Bässe des dauerhaft bölkenden Fernsehers.
So kann man sogar hier und da ein Auge zukriegen! Feine Sache. Da kann die Nachbarin auch um Mitternacht noch mit den Türen knallen und lautstark durchs Haus trampeln, alles irgendwie überlebbar. (Es sei denn, man selber ist so "dreist" und öffnet abends um kurz vor 21 Uhr nochmal die Bodenklappe - da wird dann sofort mit grantigem Blick in der Tür gestanden... Sie selbst darf allerdings auch sonntagsmittags um 14 Uhr dort mit viel höherem Lärmpegel die Bodentreppe betätigen - das ist natürlich nicht so schlimm...)

Warum müssen Menschen so egozentrische Kotzbrocken sein?
Was macht sie so angsterfüllt, dass sie vor Furcht einfach loskloppen?
Haben sie so wenig Selbstvertrauen, dass sie meinen, es dadurch steigern zu können, indem sie andere treten?

Zum Glück habe ich auch sehr liebe Nachbarn, zu denen ein angenehmes Vertrauensverhältnis besteht.
Warum kann das so nicht mit allen sein?

Eine Freundin erzählte mir aus ihrem Haus auch schlimme Nachbarschafts-Geschichten. Dagegen geht es mir hier mit der egozentrischen "Frau Dumpfgeier" (Name geändert) noch richtig "gut". Meine Freundin leidet noch mehr, wird regelrecht "verfolgt", das ist schon mehr als Psychoterror. Letztens hatte sie so etwas wie einen Nervenzusammenbruch.
Ich schickte ihr eine von meinen "E-Cards" (die mit dem ekligen Misthaufen) und schrieb darauf einen fiktiven Text, wo ich ihr (und mir ;-) in Details vor Augen malte, wie diese absurden Nachbarn dort in diese eklige Soße eingetunkt werden und sowas alles - meine Freundin erzählte nachher, dass sie seit ewigen Zeiten nicht mehr so gelacht hätte, ja, gar nicht mehr aufhören konnte, die Tränen liefen - und dass das wie eine Therapie für sie war. Sie merkte auch, wie sich in ihr etwas "löste" und es ihr hinterher viel besser ging. (Sie ist eigentlich immer viel zu "lieb" und traut sich nicht so, solche Gedanken zuzulassen, da hab ich ihr ein bisschen eine "Vorlage" gegeben... *hihi*).

Aha - nun habe ich also die "Lach-Therapie" erfunden... *g*

Falls jemand die Misthaufen-E-Card sucht - ist hier bei den E-Cards zu finden.

4.2.09

 
 

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Gedanken-Scanner und gelbes Sofa...

Irgendwie kommt man zu nichts. Tausend Sachen im Kopp, überschlägt sich schon alles - und dann kriegt man nix davon fertig.

Ungeduld ist auch ein sehr anhänglicher Begleiter. Aber man kann ja nur 10 Sachen gleichzeitig machen, und nicht 100, wie man gerne würde.

Manchmal findet "innerlich" so viel statt, dass einfach die gesamte Energie durch Sortiererei verbraucht ist und nach außen nix mehr zu sehen. Und man leider nicht so schnell schreiben kann, wie man denkt. Bzw. nicht beides gleichzeitig. (Wenn ich dann aus meinem Gedankenfeld austreten würde, um nach einem Stift zu greifen, wäre schon wieder eine andere Ebene da und ich käme da nicht mehr ran).

Hab schon oft gedacht, es müsste mal so eine Art Gedanken-Scanner geben - all die perfekt zutreffenden Beschreibungen, die einem durch den Kopf gehen, könnte man dann direkt über den Scanner in den PC einspeisen - und müsste sich nicht mühevoll in Gedanken zurückquälen, um all die Sätze nochmal wieder her zu angeln, um sie aufschreiben zu können (das meiste ist dann eh weg...)

Ich möchte viele Dinge einfach nur "beschreiben", aber leider traf ich immer und immer wieder auf Leute, die damit nix anfangen können und dann meinen, sie müssten aus allem ein "Problem" ersehen. Bestimmt hätte ich da "Probleme"....

Hm....

Und dann folgt der allgegenwärtige Klugschiss und die Tipps-Geberei (als ich noch in "frommen Kreisen" verweilte, auch Missioniererei und Hirnwäsche, usw.) Oder es wird richtungslos nervös irgendetwas durcheinander gequatscht.

Hm...

Kann man nicht einfach mal etwas nur betrachten? Erforschen? Beobachten? Analysieren (nicht mit Zahlen, sondern mit der Wahrnehmung)? Über den Tellerrand des Anerzogenen hinausschauen? Gucken, was man *wirklich* wahrnimmt - und nicht, was man "jetzt wahrnehmen müsste, um den Konventionen zu entsprechen"?

Hm...

Ganz schlimm auch: 10 Hausfrauen sitzen vor einem gelben Sofa. Jede glotzt frontal drauf. Trotzdem muss dann noch eine (oder sieben...) von denen lautstark losblöken: "Ooooh, guckt ma, da steht 'n gelbes Sofa!!!" ... Und alles bölkt völlig erstaunt im Chor zurück: "Oooh, jaaa, ein gelbes... "
*kotz*

Wie doll muss der Menschheit erst ihre Hohlheit auf den Sack gehen, damit sie bereit wird, diese zu bemerken und gar den Mut entwickelt, mal *wirklich* nach innen zu hören? Und nicht nur das allgemeine Geblöke mit- und nachzuplappern?

Warum nehmen so wenige ihre eigene Wahrnehmung ernst? "Lassen" lieber Denken und Beschreiben?
Und wenn schon alle auf das dämliche Sofa glotzen und *wissen*, dass es gelb ist, - warum muss das dann noch ausgesprochen werden?
Und da, wo es wichtig wäre, den Mund aufzumachen, da wird feige geschwiegen?

Soweit mal das Wort zum Mittwoch....

3.2.09

 
 

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andrae (4.2.09)
Kann ich, so glaube ich- nachvollziehen, liebe Tante Frieda.
Du vermisst den Weg des "Auf-sich-einwirken-lassen", sozusagen die "Kontemplation", um vielleicht tatsächlich dabei Neues in sich oder an der Sache oder der Interaktion entdecken zu können. Da wirken vorgefertigte Raster auch schnell als störend, da sie unbarmherzig zu analytischen Zerlegungsprozessen verleiten...
In einer von vorwiegend rationalem Denken geprägten Welt ist das ein ungewöhnliches Experiment.

frieda (4.2.09)
Danke dir, Andrae, für die Gedanken, die du dir gemacht hast!
"Weise Worte"!
Ich denke, da ist was dran....

Ein ungewöhnliches Experiment? Hm... Im Grunde ist es ja eigentlich was völlig "Natürliches", um dieses abgegriffene Wort mal zu benutzen...

ANne (6.2.09)
Diese Hohlheit geht mir auch immer auf den Zeiger, ich habe vor mehr als 3 Jahren den Schlussstrich gezogen. Und? Ich lebe wieder.
Danke für deinen Kommentar, Eulen in der Hand ist super. Kalle ist in Duisburg und hat täglich das Vergnügen. Und wir auch ab und zu...

frieda (6.2.09)
hallo ANne, danke für deinen Besuch!
Huch - "Schlussstrich"? "Wieder leben"? (Einerseits würde mich interessieren, was du damit meinst, andererseits weiß ich auch nicht, ob das vielleicht zu persönlich ist, um es hier zu schreiben).
Jedenfalls schonmal schönes Wochenende wünscht Frieda

 

 

 

 

 

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