Mai '10

 

 

Rüsten zum Winterschlaf...

Es ist Ende Mai - alles dämmert nur noch vor sich hin - mitten am Tag fast gänzlich dunkel draußen, alles durchgeweicht von dem ewigen Geregne, selbst die regengeilen Nacktschnecken fliehen schon auf höher gelegene Stengel...

Also alles klar machen zum Winterschlaf... Nüsse sammeln geht ja noch nicht - müssen wohl in den letzten Läden jetzt noch Hamsterkäufe gemacht werden [sofern die Verkäuferinnen sich noch gähnend mit letzter Kraft aufrecht halten können] - alles an Nüssen aufkaufen -
dann ab ins Bett -
pennen - pennen - pennen -
.............
...........................
.....................................

(zwischendurch mal paar Nüsse annagen) -

....und weiter pennen................

*zzzz......... zzzzzzzzz................*
*chrrrrr......................*

31.5.10

 
   
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Frage mich immer wieder, wie -

- man(n) andauernd so an den Schuhbändern rumzerren muss, dass....

Die Herren denken anscheinend, dass sie mit Kraft alles ausgleichen können, was sie dafür an Mühe, Geschicklichkeit und Genauigkeit einsparen *g*

Naja, latschen wir mal zum Schuhladen und holen wieder neues Material für die nächste Rambo-Nummer..........

28.5.10

 
   
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- ohne Worte -

Naja, einen schönen Gang durch die Wiesen hab ich trotzdem gemacht - mit voller Regenausrüstung durch hüfthohes Gras... War ganz schön warm, hatte mich viel zu dick angezogen, hunderte von Jacken und Pullovern übereinander... Aber ausziehen geht immer noch. Schlechter ist, wenn man friert wie Hund und nix dabei hat.

Die Gras-Ernte für's Meerschweinchen ist bei dem Gegiesse auch immer mit besonderen Grausamkeiten behaftet: Das Zeug muss dann drinnen erst ewig lange trocknen, damit das Viech sich nicht ins Nirvana futtert (nasses Grünzeug gibt ja irgendwelche Koliken, die leider zum Verrecken führen). Da muss das arme Tierchen dann da stundenlang das frische Gras riechen - und darf es (noch) nicht haben, springt dann quiekend im Dreieck und checkt nicht, warum es solange warten muss. Grausig, grausig. Aber nützt ja nix. Lieber durch unerfüllte Gier gepeinigt als durch erfüllte Gier verblichen.

Kann aber auch nützlich sein, so eine Regen-Menge: Hatte unterwegs so Durst - aber aus 'ner Pfütze kann man ja schlecht trinken, so schlammig und überhaupt und die Leute mit ihren Hunden, usw... Da hab ich mir dann also lieber am Wegesrand eine wassertriefende Holunderblüte gepflückt und "abgesaugt" - köstlich, köstlich, sag ich.... da kann kein künstliches Erfrischungsgetränk mithalten...

27.5.10

 
   
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Grünes Wasser

Wunderschön war das Wetter ja zu Pfingsten - und davor und danach schlecht, also umgekehrt wie sonst :-D

So fuhren wir ein bisschen durch die Gegend - und landeten an einem wunderschönen See, der wie eine Lagune wirkte. Klares, grünlich wirkendes Wasser mit großen Forellen darin.

Umgeben von einem tollen Wald. Ein echter "Kraftort".

Die weißen Punkte sind so Glitzer-Sternchen von der Sonne.

26.5.10

 
   
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Da fegt man sich 'nen Wolf -

- und holt extra den Mann, damit er doch anerkennend und ehrerbietend

mal gucken kann, was man alles an schlimmen Staub-Bergen zusammen bekommen hat... und wie man sich doch trotz Grippe so müht und quält (hofft auf gerührtes Lob und furchtbares Mitleid) - da sagt der nur ganz trocken:
"Aa... hm.... das hatte ich doch vorhin noch alles in der Nase??"

Na toll - da ich mir sowas dummerweise immer sehr bildlich vorstellen muss, blieb mir also nichts als statt übermenschliche Anteilnahme zu erhaschen, nun trotz grippal bedingter Atemnot und brummendem Schädel also auch noch einen Lachanfall durchzustehen....

22.5.10

 
   
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Aufgeschnappt -

...könnte man vielleicht als eine Art "gefühlte Gesinnung von militanten Öko-Freaks" auswerten??....

mal reinhorchen:

Und dazu ma so richtig auf'n Tisch hauen -

*gg*

Nee, ist natürlich nur Satire.

Aber schon interessant, wenn man sich ab und zu vergegenwärtigt, wo oder wie oder ob eine "gute" Sache durch Fanatismus ins "Schlechte" gekehrt wird.
Das ist ja auch nicht nur bei schlimmen oder großen Religionen so.
Schon im Handarbeitskreis - strickst du kein trendymäßiges Muster, gehörst du nicht mehr so richtig "dazu".
Oder in der Schule: Falschen Pullover an - und adios, fröhliches Mobben.
Und so geht's weiter.... bis zu den sich gegenseitig überprahlenden Oma's im Cafe.... Ausgrenzung, Ausgrenzung, Ausgrenzung.... Igitt - du hast die falsche Haarfarbe? Du ißt lieber Butter als Margerine? Du hast keine Enkel? Baah... Wie lebensunwert....

Usw.

So können die tollsten Super-Menschen mit den inhaltlich herrlichsten Gedanken - "praktisch" zum zwanghaft intoleranten Knauserbüdel werden.

Aber wie kann man das als Normalsterblicher schaffen, dass man jeden toleriert?? Man muss sich ja auch irgendwie bisschen positionieren - zur eigenen Orientierung. Oder ist das ein Unterschied?
Habe mir so gedacht: Vielleicht gibt es ja zweierlei: Einmal das negative Ausgrenzen und Verachten - und zum Anderen ein "überlebenstechnisches wertungsfreies Sortieren": Man sortiert sein Umfeld, schränkt es ein bisschen ein, sodass man einigermaßen ähnliche Menschen um sich herum hat (Gleiches zieht sich ja an). So hat man ein "sicheres Umfeld", wo man sich orientieren und die Gestaltung des eigenen Lebensfadens leben und entwickeln kann. Und darüber hinaus kann man dann immer mal wieder hinausschauen und einfach nur neutral gucken, wie andere es machen - dann kann man es auch gut stehen lassen und "tolerieren", da man ja sein eigenes "Feld" hat. Also weiß, wo man steht. Und es deshalb nicht "verteidigen" muss. Dann muss man nicht zwingend andere "totschlagen", die was anderes glauben oder mögen oder so.

Keine "Welt-Missionierung" mehr nötig - weil ja jeder jedem sein "anderes" Glücklich-werde-Rezept gönnt.....

Soweit mal das Geschwalle zum Donnerstag.

Und keine Hektik machen -

Bei dem momentanen Dauer-Gegiesse kommen diese Tierchen so richtig in Höchstform :-D

20.5.10

 
   
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Schlorren "im Feld geblieben"

Na, blöd gelaufen, da hat wohl jemand beim Joggen das falsche Schuhwerk angehabt und ünnerwegens seine Puschen abgeschmissen...

19.5.10

 
   
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Wer hat eigentlich diese dummerhaftigen Ohrenstöpsel erfunden?

Die ganzen Finger kleben von diesem blöden Wachs, x Haare backen dadrin fest, und man kriegt die Ohren trotz größter Anstrengung doch nicht dicht - kaum hat man das Mistzeug da nach stundenlangem Drücken endlich endlich so hindisponiert, dass es endlich endlich hält und auch tatsächlich Stille im Ohr ist - und man liegt schon steif wie ein Brett, um bloß jegliche Bewegung zu vermeiden - aber auch selbst dann geht das Geknister in den Gehörgängen schon wieder los und man merkt, wie sich der Scheissdreck doch wieder löst - und raschel, raschel - das war's dann auch wieder, plopp und raus, bammelt irgendwo in den schon total eingewachsten Haaren und kann nur unter großem Geziepe da raussortiert werden. Und das alles mitten in der Nacht und bei sehnlichstem Schlaf-Wunsch bei immer weiter steigendem Zornpegel.... Da kann so ein Wachs-Klumpen schonmal unter heftigen Faustschlägen auf dem Laken zertrümmert werden.... So ein Dreck... Nieder mit allen Apotheken.... Sollen die ihren Mist behalten, funktioniert ja alles doch nicht....
Oder so absurde superteuren Dinger, wo das halbe Ohr aufgespießt wird, sollte man sich versehentlich auf die Seite legen.... Nee, allmählich reicht das mal.

Warum hör ich auch so viel? Andere Leute brauchen Hörgeräte, um MEHR zu hören und ich werde verrückt, weil ich ZUVIEL höre. Gibt's denn sowas?
Und erzählen darfst das sowieso nirgends, dann kommen se alle mit ihren Ratschlägen... nimm doch mal dies... oder das.... Nee, nee, hab alles durch, es reicht mir.

Ich knebel vielleicht besser alle Leute um mich herum und binde sie irgendwo fest, dann ist auch Ruhe, sie halten die Klappe und können nirgends rumklappern und poltern.

18.5.10

 
   
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Komme mit dem aktuellen Newsletter...

..leider überhaupt nicht in die Hufe :-(
Sollte eigentlich Anfang Mai schon fertig sein - aber zur Zeit ist soviel "Mist" hier auszuhalten - der absurde Nachbar-Terror... Wir kamen gestern vom Einkaufen wieder, da war der Baum doch ab.... endgültig....
Hatte noch interveniert und auch noch die Vermieterin angerufen - aber das muss wohl ein abgekatertes Spiel gewesen sein.

Die primitve Abhack-Tucke (Mieterin, die "den Garten macht") ist auch privat bekannt mit den Vermietern, da gehen ihre "Interessen" sicher vor.... die "zu dunkle Küche", für die eine gewaltige Schneise durch den Garten geschlagen werden musste..... Was ein Schmarren. Würd mal sagen, da liegt eher eine Mischung aus Neurose, psychischer unbehandelter Krankheit und Hirnschmalz im Minusbereich vor.
Letzteres sozusagen nicht nur "nicht mehr messbar", sondern bereits im unter-Null-Bereich. Gepaart mit einer selbstverständlichen Dreistigkeit, die anscheinend ausschliesslich über das Rückenmark gesteuert wird :-|

Naja, sollen sie alle in ihrer eigenen Starrsinnigkeit baden und dahinsiechen....

Wir werden unsere geschundenen Gemüter gleich noch ein wenig in der Natur erholen.
Allen, denen es ebenfalls nicht so gut geht, wünsche ich Trost. Und viel Gutes. Wieder so richtig zum Auftanken.

Grüsse von frieda

16.5.10

 
   
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Wenn die Luft gereinigt wird...

- gemütlicher Gewittergang, sogar mit Geräuschen:

In der heute irgendwie Standard gewordenen Kultur des Weder-zu-noch-hin-Hörens muss wohl hin und wieder immer mal ein bisschen tacheles gesprochen werden, damit die versandeten Geister kurzfristig wieder zur Besinnung kommen (falls überhaupt möglich). Dumm nur, dass das immer so furchtbar anstrengend ist - all die Kraftvergeudung könnte man sich sparen, wenn die lieben Mitmenschen **gleich** richtig einander zuhören würden. Mir geht es leider so, dass ich über das dritte Wort selten hinauskomme, bevor mir in selbiges reingefallen wird....
Meist wird bereits dann schon eins von diesen ersten drei Wörtern rausgerissen und daraus ein neues Thema angefangen oder irgendetwas gemutmaßt. Hm... dabei war das doch erst das Vorwort zur Einleitung - damit man den Rest meines Satzes und der zwei darauf folgenden überhaupt erst richtig versteht....

Dumm gelaufen. Zugeschwallt.
Habe wiedermal als Projektionsleinwand für den Hirnmüll  meines Gegenübers gedient...

Habe mir schon oft im Geiste vorgestellt, wie es wäre, wenn ich eben nach dem dritten Wort - also während des Unterbrochenwerdens - ganz ruhig weiterspreche - aber in ein Mini-Mikrofon, dass ich schnell aus der Tasche ziehe - und der Schall unüberhörbar durch ein Megaphon (das ich im Rucksack mitführe) gedrückt wird. Das hat dann (laut meiner erlösenden Allmachts-Fantasie...)  zur Folge, dass alle Wortabschneider während des Schwallens allmählich erstarren und mir zuhören MÜSSEN - und zwar BIS ZU ENDE. Und dann eine kleine Pause - und dann MÜSSEN sie sogar noch ihre Gehirne anschalten, denn ansonsten kommt ein neutraler, nerviger Piepton aus dem Megaphon, solange bis dank eines Funkmessgerätes Gehirnströme bei den Zuhörern zu messen sind.

Da sind gleich mehrere Erfindungsmöglichkeiten enthalten. Nun sind die Techniker an der Reihe

14.5.10

 
   
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Besondere Blüten des Stumpfsinns

Manche Leute sind so dermaßen in ihrem Gemache eingefahren, dass sie ansonsten nichts mehr merken.

Ich kann das nicht alles noch so beschreiben, das macht mich einfach nur zu traurig. Ich setze einfach nur mal einen "fiktiven" (also nicht abgeschickten) Brief hier rein - der eigentlich an eine Nachbarin gerichtet ist, die "den Garten macht".

Hallo Frau XXXXX,

ist kein Problem wegen des Gartens. Holzen Sie gerne alles ab, wir möchten da nicht im Wege sein. Der Nachbar hat zwar auch schon gesagt, dass er es komisch findet mit Ihrem "Verdunkelungswahn" und dass man, wenn man in eine Kellerwohnung zieht, doch eigentlich *vorher weiß*, dass die nicht so hell wie eine Dachwohnung ist, aber wir beschränken uns alle darauf, uns nur zu wundern. Die Weide hat ja auch bereits an Wert verloren, weil (auf Ihr Drängen) der untere kleine Ast da abgenommen werden musste. Ach, nehmen Sie doch einfach den ganzen Baum weg, der "nimmt doch auch so viel Licht". Und der Rasen ist auch so unangenehm grün, vielleicht kann man den mit Bau-Sand zuschütten. Das Unkraut und der Gestrüpp-Müll hinter den Grenzsteinen kann ja gerne weiterhin liegen bleiben, auf die Prioritäten kommt es schließlich an. Schön, dass Sie sich da so auskennen und ein Händchen für haben. Der Garten hat ja zwanzig Jahre so furchtbar brach gelegen und war schon so "unansehnlich". Und der Taxus, der soviele Vögel veherbergte, die vor unserem Frühstückstisch unserer Freude dienten - ach, weg damit, das Gezwitscher und Gehüpfe der Vögelchen ist doch auch so nervig, bloß weg damit. Dann wird es auch in Ihrer Küche etwas heller und Sie müssen nicht mehr so gestört stundenlang mit Besteck und Geschirr rumpoltern, weil Sie wieder etwas sehen. Und wenn Sie sich im Garten mit dem Bäume-Abgehacke beschäftigen können, dann haben Sie auch nicht mehr so die Zeit übrig, um im Keller ständig Türen zu schlagen.

Soweit mal (hab's lieber aufgeschrieben, da Sie ja nicht so die Ausdauer haben, auch nur mal einen einzigen Satz überhaupt erst zu ende anzuhören),

mit über soviel Ignoranz und neurotische Gestörtheit extrem verwunderten Grüssen,

Gruss, XXXXX

So, dann könnt wengistens *ihr* euch darüber belustigen! Die dumme Kuh hätte das alles noch nichtmal verstanden - da ist nix, weder im Hirn noch in der Merkfähigkeit. Ich hatte sie vom Balkon aus angesprochen auf diese Dinge, aber sie hat schon nach dem dritten Wort losgeschwallt und gar nicht gehorcht, was ich EIGENTLICH SAGEN WOLLTE. Da war ich so entsetzt, dass ich einfach wieder reingegangen bin und die Tür zugemacht habe (was eigentlich nicht zu übermerken ist). Aber sie hat immer weiter geschwallt.... Erst nach einiger Zeit gerallt, dass gar keiner mehr zuhört.... Wie soll man das auch merken, wenn man nicht mal richtig hinguckt, mit wem man da spricht, geschweige denn hin*hört*......

Soweit mal die Groteske zum Wochenende.

Immerhin hat sie uns damit den Weg erleichtert, uns nach anderen Wohnungen in Orten mit angenehmerem "Karma" umzuschauen :-D

13.5.10

 
   
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Bevor das schöne Elend wieder weg ist -

- noch schnell auch das Filmchen dazu:

(sorry wegen dem dummen Gelaber da zwischendrin)

8.5.10

 
   
(5)
 
 

 

Dann lieber direkt und bei vollem Bewusstsein :-O

Wenn man das Elend frontal angeht und direkt durchschreitet, ist das wie das Auge im Sturm - man kann die Wand durchwandern und kommt in neue Dimensionen...

Also komplett mit Regen-Plünnen behängen, Gummistiefel an, Handschuhe und in das Elend des "Mai-Grauens" hinabsteigen...

Allein das Nase-Putzen ist da schon ein besonderer Äct - bis man das Taschentuch unter den hundertfuffzich Regenjacken rausgegrabbelt und endlich zur Nase jongliert hat, ist es bereits so durchgeweicht vom peitschenden Regen, dass nicht mehr viel Aufnahme-Kapazitäten vorhanden sind - also nochmal das Ganze, nächstes Taschentuch: Hohlraum in der Hand bilden, alles "blind" erledigen und erst im letzten Moment die paar Zentimeter von Jacken-Kante bis Visage.... *geschafft*

Na toll, da rutschen auch noch die Socken in den Gummistiefeln runter und der Fuß steht barfuss auf so 'ner verkrumpelten Strick-Masse, da liegen die Nerven blank... was ein Dreck.... bloß cool bleiben, bis drei zählen, äußerste Regenhülle hochheben, mit den Zähnen arretieren, warten, bis das meiste Wasser runter gelaufen ist, dann schnell den Stiefel aus, nicht das Gleichgewicht verlieren, Socke hochreißen, über die Jeans zerren, den ganzen Mist wieder im Stiefel versenken, Regenhose wieder drüber stülpen.......... hoffentlich wird es halten....

Experiment geglückt - sonst hätt ich wohl auch einen zuviel gekriegt - und wer weiss? - vielleicht irgendeine Wiese da in Schutt und Asche gelegt ;-D

Also hier ma paar Mitbringsel - hat sich doch gelohnt:

Sogar die Pusteblumen lassen ihr "Fell" schlaff hernieder hängen, so vollgesogen war das:

Und hier - nein, kein Fluss - es ist der Weg, auf dem ich gehe:

Bei diesem Überfluss an Wasser ist auch die Wuchsgeschwindigkeit recht hoch - das Gestrüpp hetzt im Minutentakt über den Weg:

So schnell kannst gar nicht gucken. Lange stehen bleiben darf man da wohl nicht - dann kriegt man die Füße nicht mehr raus...

7.5.10

 
 
(5)
 
 

 

Nur mal fünf Minuten mit dem Fahrrad unterwegs -

- und - - klatsch-nass, klatsch as klatsch can be.

Und komplett abgestorbene Flossen. Das ist nicht mehr zumutbar, ohne Handschuhe auch nur 10 Meter da längs zu gurken.

Was ein Elends-Feeling. Jaul-Tach. Überall an den Wegesrändern langgezogene, murrige Visagen, ja fratzenhafte Erscheinungen, die unter ihren Schirmen hervor-geiern. Also wirklich - da bäumt sich das letzte Seelen-Korsett auf, bei soviel eisigem Gepladder und Düsternes. Nix gegen Regen - am 1. Mai war das ja auch noch ganz gemütlich, ein erquicklicher Landregen.
Aber nu - nee, nu ist das sowas von eisig, aber sowas von! Das kannst meist nicht mehr verknusen. Sowatt von penetrant und aufdringlich und eindringlich und durchdringlich und - nee, wirklich....

Erstma die triefende Jacke an die Garderobe hängen... fallen doch wohl keine Eisstückchen raus.... mit starren Griffeln die Schuhbänder aufquälen... rumstolpern und den Fön aus'm Bad grabbeln.... nee, nee, mensch... da kannst ja meist Zustände bei kriegen......

6.5.10

 
 
(4)
 
 

 

Meditatives Gegrunze (?) - ja, wirklich...

Sehr gemütlich war es bei dem Wildschweinen im Wald:

Da ist richtig Klang drin. Irgendwie so goldig-lieblich ;-)

3.5.10

 
 
(6)
 
 

 

 

Da war's noch warm und trocken...

Wandelte lautlos plötzlich so ein Kätzchen umher:

- und lümmelt sich da irgendwo unter die Sonne...

Irgendwo las ich mal einen Spruch, der war in etwa sinngemäß so:
"Katzen unterscheiden sich dadurch vom Menschen, dass sie es verstehen, das Leben zu genießen, ohne Lärm zu machen..."

Ist wohl nicht ganz verkehrt ;-)

Aber die Erde war wohl nicht sooo abgeneigt, als es heute anfing zu tröpfeln:

- bzw. es sich dann so richtig einregnete...

Als ich aus dem Wald kam, sah ich aus wie ein Wildschwein, dass aus seiner Suhle steigt *g*

1.5.10

 
 
(5)
 

 

 

 

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