November '08

 

 

 

Keine Sorge, es artet nicht aus -

.... in ein "Strick-Blog"!  *g*...

Die mühselige Mini-Maschen-Sklaverei mit den hauchdünnen Nädelchen
(--> wie hier schon erwähnt)
hat doch noch zu einem seligen Ende geführt...

Aber klarer Fall: Viel schneller geht's natürlich mit dickerem Garn und dickeren Nadeln....

... hier mal mit blau/blau/grün-mehrfarbigem Garn,
so wie oben ebenfalls in Perlmuster:

Aus 1 Knäuel
kriegt man
auf jeden Fall
1 Paar solcher
Exemplare raus.

Ein bisschen bleibt über...

Was macht man damit?

Hm....

.

.

Hier mal eine feine
Reste-Nutzungs-Möglichkeit:

Einfach ganz normale "kurze" Handgelenk-Wärmer (in der Mitte noch ein bisschen passendes blaues fusseliges Puschel-Garn eingestrickt);
Rippen-Muster, damit sie schön anliegen und nicht verrutschen:

Ganz mini - ganz groß!

Tipp: "Perlmuster" (manche nennen es auch "Knötchenmuster") sieht natürlich schicker aus als das klassisch-altmodsche Rippenmuster, aber Nachteil: Es ist leiheriger, man muss (noch)weniger Maschen veranschlagen - Problem: Bei noch weniger als 8 Maschen pro Nadel ist die Gefahr des Durchdrehens und sich aufdrängender Wahnvorstellungen gegeben... (aber die Anstalten müssen ja auch von irgendetwas leben!) Und das Rippenmuster sitzt einfach fester an den Flossen, ist praktischer, wenn man damit hinterher praktische Arbeiten verrichten will.

27.11.08

 
 

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Gefrorene Ziegen

Eine ganze Herde - deutlich erkennbar in dieser Eis-Pfütze:

--> anderen Ausschnitt in größer angucken

Was Seltenes, wie ich finde:
Morgen-Nebel gleichzeitig mit Schnee:

Auf dem Bild sieht es schon "märchenhaft" aus, in "echt" war es noch Nummern genialer! Feiner zarter Nebel, Pastelltöne überall, minimalistisch-rosa der Himmel. Und keine "Sau" unterwegs - wer nimmt schon den "Schmuddel-Weg", die meisten hasten lieber die vollen Straßen längs...

--> kleiner Panorama-Ausschnitt

24.11.08

 
 

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Volle Ladung in der Morgendämmerung

Jepp!
Schnee....
Die absoluten Riesen-Flocken! Als die auf den Boden sanken, waren es locker bis zu 7cm Durchmesser und interessante Dreiecksform (ungleichschenkliges Dreieck).

--> das "Fallgeräusch" anhören
(Bildqualität kann man knicken, aber das
Geraschel der flaumweichen Flocken ist "hammerhart" *g*)

Möven-Treffpunkt Eisengeländer. Erstaunlich eigentlich, dass die Viecher da gar nicht dran festfrieren.....
(*Mich* muss man bereits bei leicht unter 28 Grad Wärme wegen gefrorenem Zustand von der Wand loskloppen - man gut, dass ich keine Möve bin.....)

--> als Panorama-Bild angucken

Die letzten Herbstblätter könnte man ja (wenn sie dort so einfrieren) als "Natur-Weihnachtsbaumkugeln" betrachten.

21.11.08

 
 

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Bald nix mehr zu lachen...

Nu ist wohl bald Schluss mit Lustig: Das erste Eis...

Aber -

.......................kürzlich noch über grauenhafte November-Nachmittage geklagt - und schwupps - hier schon ein Gegenbeispiel:

Sonne! Jetzt!

(--> ganzes Bild angucken )

(--> ganzes Bild angucken )

17.11.08

 
 

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andrae (18.11.08)
Die vereisten Blätter sind wunderbar !

 

 
 

  

Der Natur eine Chance geben: Bildung für alle!

Auch Hasen haben ein Recht auf Keyboard-Unterricht -

- sowie der gemeine Regenwurm,
der Steinkauz und
die Brombeer-Made.

Wollen wir es ihnen vorenthalten?
Wollen wir wirklich daran schuld sein, wenn diese armen Wesen nur aus Mangel an Instrumenten ihr Leben lang im Dreck kriechen, von Türmen stürzen oder sich in gammeligen Brombeeren vermehren müssen - und niemals den Klang eines technisch ausgeklügelten E-Piano's erzeugen dürfen?

16.11.08

 
 

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andrae (16.11.08)
hm...vielleicht haben es ja kulturmuffelige Hasen ausrangiert ?

frieda (16.11.08)
Hee....

 

 
 

  

"Abenddämmerung"? - Nein, nein -

- ganz normaler helllichter Nachmittag! *gg*

--> Das Elend als Panoramabild ;-)

...weiter geht's mit dem leuchtenden Nachmittag:

..ups...

Mist, kann meine Sonnenbrille nicht finden.... *g*
Aber das Suchen hat auch eh keinen Zweck: Eine regendurchtriefte Windböe haut mir die Handtasche beinah aus der Hand - schnell zur Kapuze greifen und die raushängenden Haare wieder verstauen, damit man überhaupt noch was sieht - und zack - einen Hundehaufen mitgenommen - äähhhh... - würg.... - *runterbeug zum Nachgucken* - und wieder zack - vorbeifahrendes Auto jagd mir die vormals neben dem Bordstein befindliche Pfütze in die Visage....

(*hihi* - nein, keine Angst, das war jetzt nur erfunden - aber ähnlich schon oft erlebt  )

Auch ein grauenhafter Novembernachmittag kann recht hübsch sein...

15.11.08

 
 

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"Ausschliesslich Kopf" ist nicht "schlau"....

(Passend zum neuen "Sinnbild" )

Unsere Eltern lehrten uns, dass die höchste Form der Entwicklung die sei, "endlich" seine Gefühle nicht mehr zu zeigen - sozusagen als die Vorstufe im Stadium eines unreifen Jugendlichen - und dann gar als die höchste Stufe - also als Zeichen des wirklichen Erwachsenseins - gar keine Gefühle mehr zu *haben* [verleugnen..] und auf den Kopf reduziert zu sein.

So war ich im Gewissenskonflikt - einerseits wollte ich natürlich gerne erwachsen werden - andererseits hatte ich immer Angst davor, dass ich dann genauso tot wie die anderen Erwachsenen sein würde - ein klassischer Deutscher, der gleichförmig-spießig-neutrallächelnd-guten-Tag-sagend durch den verkopft-starr-grauen Alltag stieselt, regungslos, wie bei so älteren Damen, die beim Zum-Bus-Laufen jegliche Bewegung vermeiden, weil es ja "peinlich" sein könnte, sich als Erwachsener noch zu "bewegen" - und somit das Einzige, was während ihres Bus-Wettlaufs hektisch hin und her wedelte, ihre Beine unterhalb der Knie war.
Und aus Angst vor den eigenen Gefühlen wurde dann gedroht, gepoltert, verspottet und verletzt, wenn der Nachwuchs es wagte, ganz selbstverständlich seine Gefühle zu zeigen.

Aber die Natur der Dinge ist ja, dass das, was an der einen Seite geleugnet und unterdrückt wird, dann irgendwo anders hervorkommt - aber eher als Monster seiner selbst. Also wurde *noch mehr* unterdrückt - bloß nix zeigen! Verstecken! Abstand halten! Abgrenzen, verteidigen, kaschieren! Seriös neutral...

Ja, so sind sie seriös verkümmert.

Die Intuitions- und Wahrnehmungs-verkümmerten alten Eltern unserer Zeit sind nun so versteinert, dass sie kaum mehr anders können als bis zum Schluss beharrlich so weiter zu machen....

Anscheinend beginnt nun aber eine neue Zeit, wo die neuen Jugendlichen spüren, dass da noch mehr im Menschen ist als so reduziertes Kopfgemache. Man kommt wieder zur "Besinnung".

Gottseidank hat mein innerer Schweinehund in irgendwelchen Ritzen überlebt! So gesehen werde ich wohl nie erwachsen...
(Jedenfalls nicht in der eingeimpften Variante *g*)

14.11.08

 
 

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Nach den letzten bunten Fitzelchen...

geht's jetzt in Richtung blankes Elend...
unaufhaltsam.....
das große Gemoder...........

zur Bereitung der Dünger für's Frühjahr.........
der ewige wundersame Kreislauf......................................

Hätte letztens im Bus beinahe laut losgelacht, fiel mir schwer, neutral gleichförmig dösig glotzend der Masse mich anzupassen, da ich aus dem Fenster auf die unwirklich - ja schon wie eine Karikatur - erscheinende herbstliche Trübnis sah. Es war mitten am Tag, aber nahezu dämmrig, undurchsichtige Luft, der letzte Moder an den Bäumen, kränkelnde Ästchen, dunstige Stille, gar nicht wie "draußen", sondern mehr wie in einem Raum - als würde der Bus durch ein stickiges Parkhaus fahren - sozusagen die Inkarnation des Elends...
Und ich mit Zwerchfell-Zuckungen im Bus...
Ich liebe solche absurden Situationen und gegensätzlichen Bilder. Ist so ähnlich, als wenn man völlig "seriös" ins Wohnzimmer geht - und auf einmal so penetrantes Meerschweinchengeqieke erschallt - wegen Nichts. Aus dem Nichts. Das hat auch so ein absurdes Moment, könnte ich mich lang hinschmeissen und lachend mein letztes Lüftchen aushauchen...

Ist mir sowieso oft peinlich, wenn ich irgendwo in "seriösen" Situationen so Kopfkino habe, z.B. in irgendwelchen Wartezimmern. Da fallen mir dann die dämlichsten Banalitäten ein, aus denen man jetzt einen Film drehen könnte. Würde die Leute dann am liebsten mit spontaner Comedy aus ihrer seriösen Lethargie rausholen *g*. Aber dann würde man wohl eher mich in die Anstalt einliefern..

7.11.08

 
 

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andrae (9.11.08)
Hm, sieht wirklich so aus, als würde
das Blattwerk nicht mehr grün werden wollen...

flora (10.11.08)
Beneidenswert diese Gabe. Würde ich auch gerne können. Lasse mich sehr schnell von Stimmungen "anstecken". An sich ist es völlig richtig gegenzusteuern, wenn sich herbstliches Trübsal ausbreitet oder Mitmenschen missgestimmt sind. Denn ein- und dieselbe Medaille hat immer zwei Seiten.

frieda (10.11.08)
hm - nein, mit "Gegensteuern" hat das nix zu tun...
Es ist eher so ein "Dadurch-Gucken".
Man guckt sozusagen durch die (vermeintliche) Realität "durch", sieht also auch das "Dahinter" - und ist dem deshalb nicht ausgeliefert, sondern betrachtet es mehr als "Bühnen-Dekoration"... so in der Art...
Würde ich "gegensteuern",
erschiene mir das im wahrsten Sinne des Wortes "un-natürlich", es wäre eine Vergeudung von Kraft.

 

 
 

 

Und nochmal wieder zum Besen greifen...

**hihi**

Nimmt scheinbar keine Ende...
Aber inzwischen sind die Bäume schon recht nackig.
Irgendwie auch schade. Wenn so gelbes Zeugs runter fällt, das finde ich eigentlich noch schöner, als wenn nachher die weiße und kalte Schnee-Pracht runter fällt. Lieber gelb und dreckig...

Diese geräusch-intensiven Laub-Puste-Geräte finde ich auch denkbar absurd, wenn man's genau bedenkt... Die schädigen das Gehör, verbrauchen Benzin und man schafft auch nicht mehr als mit einem normalen Besen. Und beim Fegen muss man auch nicht frieren, da man sich ja bewegt. Mit so einem dämlichen Lärm-Gerät steht man nur dumm rum, hört keine Fahrradklingel, ängstigt unnötig die Tiere und beim nächsten Windstoss liegt das ganze Zeug wieder da, wo es vorher lag - und die Stadt muss erneut einen apathischen Rohr-Halter mit Ohrschutz entsenden.... *g*

3.11.08

 
 

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Ihaveadream (5.11.08)
Genau - son Puste-Krachmach-Gerät steht auch in meinem Arbeitsschrank, und ich weigere mich, das Ding zu benutzen. Hab grad letzte Woche den Verantwortlichen verkündigt, daß sie das Ding entsorgen können - ich bleib bei den althergebrachten Besen. Liebe Grüße ;-)

frieda (6.11.08)
Ah, dann kennst du die Dinger ja aus eigener Benutzung. Ich kenne sie nur vom Beobachten, habe mich immer gewundert, dass gar keine Haufen errichtet werden, die man dann aufschaufelt, sondern nur stundenlang rumgepustet wird, bis sich mal 3 Blättchen vom Wegesrand entfernen. Da hab ich dann in Gedanken den Weg bereits leer gefegt - während der in aufwendigen Weltraumanzügen steckende Ohrschutzträger sich immer noch in apathischer Gewalttätigkeit gegen die hauchdünnen Teilchen richtete....
*g*

Ihaveadream (6.11.08)
übrigens ... dein Kalender für den Kommentar geht nach *g*
...ich kann mir nicht vorstellen, daß du deinen Kommentar zu meinem Kommentar schon einen Monat vor meinem Kommentar geschrieben hast. ;-)

frieda (6.11.08)
na.. nu wolln wa da ma nich so'n Herrmann drum machen... hab das Weltall etwas weiter geschoben, somit hat sich nun auch die Uhr vorgedreht.

Ihaveadream (6.11.08)
nö - benutzt hab ich das Ding nie. Nur zugeschaut, wie mein Vorgänger damit gelärmt hat, das hat mir gereicht. Der hat aber die Blätter zu Haufen gepustet, und dann entsorgt. 

frieda (6.11.08)
ah... ok...

flora (6.11.08)
Bei uns ist das so. Täglich bläst die Hausmeisterin die Blätter von den Gehwegen auf die Rasenflächen. Einmal die Woche kümmert sich die Stadt um das Laub. Dies bedeutet: zwei Rohr-Halter blasen die Blätter zusammen, ein Dritter fährt einen Traktor mit einem Anhänger, der das Laub mittels einer Walze mit lautem Getöse einsammelt, wobei ein Viertel des Laubs oben wieder herausgeschleudert wird. Gleicht einer sehr langen Sonate für drei Streicher, multipliziert um das Tausendfache an Dezibel. Wann wird endlich wieder Frühling?

frieda (6.11.08)
das halllld ich nich ausss......
*am-Boden-wälz*

 

 

 

 

  

 

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